Mike's Rhythm Control

 

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Wo Licht ist ist auch Schatten


Wenn ich mit einem normalen Metronom Achtel bei 120 BPM üben möchte läuft das in der Regel so ab: Ich stelle 240 BPM ein und habe dann meine "Achtel". bei 120 BPM. Von Sechzehntel reden wir da lieber gar nicht erst, das wären auf diese Weise bei normalen Metronomen (die in der Regel bis 250 BPM gehen) dann 250 geteilt durch 4, also max. 62 BPM. Dazu kommt das man vom Ton her nicht unterscheiden kann was jetzt die Viertel, was die Achtel und was die Sechzehntel sind.

Tama geht da einen etwas anderen Weg (seinerzeit mit ein Grund für meine Kaufentscheidung):. Das Metronomtempo bleibt immer gleich, ich schalte einfach nur die entsprechenden "Zwischentöne" für Achtel oder Sechzehntel dazu. Das heisst: Egal ob ich Viertel, Achtel oder Sechzehntel bei z. B. 120 BPM möchte, ich stelle auch nur 120 BPM ein und wähle dann ob ich die mit Vierteln, Achteln oder Sechzehnteln haben möchte.

Zusätzlich kann ich die Lautstärke der Sounds untereinander anpassen, so das ich dadurch erreiche das aus einem "brrrztk tik" bei z. B. 200 BPM und Sechzehnteln ein richtig groovender Sound wird wo ich sehr wohl noch unterscheiden kann was Viertel, Achtel oder Sechzehntel sind.

Coole Sache das, aber wo ist dabei jetzt der Haken bzw. der Schatten? Ganz einfach: Ich habe dieses Feature auch in meinen Softwareclone implementiert und ihn, im Gegensatz zum Original (das bis max. 250 BPM geht) so programmiert das auch die "Shredder"-Fraktion was davon hat, die Schlagzahl geht bis max. 300 BPM.

Sechzehntel bei 300 BPM entsprechen allerdings 1200 Schlägen in der Minute, das sind in der Sekunde 20 Schläge bzw. 20 Soundausgaben die das Metronom leisten muss, von anderen Dingen wie taktrichtiges und ggfls. verschiedenfarbiges Blinken der LEDs, Zeitmessung usw. mal ganz abgesehen.

Damit das alles vernünftig funktionieren kann habe ich das Metronom entsprechend zeitoptimiert programmiert. Und musste feststellen das bei der Soundausgabe so einige Soundkarten bzw. einige Soundchips ihre Probleme damit haben (Stichwort Latenzzeit) so das entweder gar nichts, nicht immer oder nur ein sehr merkwüidiger Sound zu hören ist.

Ich habe das, als entsprechende Rückmeldungen von Usern kamen, in der Version 1.0.1 vom 11.12.2005 noch einmal überarbeitet und die Soundroutinen etwas "entschärft" so das jetzt ein etwas größerer Zeitslot für die Soundausgabe bereitgestellt wird.

Nachfolgend ein Soundbeispiel das ich bei laufendem Rhythm Control mit der eingebauten Recording-Funktion aufgenommen habe (Rechner ist ein P4 mit 3,4 GHz, als Soundkarte verwende ich eine M-Audio Delta Audiophile 2496).

So sollte sich das Metronom auch auf Deinen Rechner anhören (je 4 Takte Viertel bei 120 BPM, Achtel bei 200 BPM und Sechzehntel bei 300 BPM mit den unterschiedlichen Sounds von Metro1 und Metro2 und Lautstärke für alle Sounds jeweils auf 100%).

Wenn Du trotz der überarbeiteten Soundroutinen noch entsprechende Probleme bei der Soundausgabe mit dem Metronom auf Deinem Rechner haben solltest kann ich leider nur sagen: Tut mir leid, aber das kann ich nicht ändern, dann läufts halt nicht bei Dir.

Denn das noch mehr runterzuschrauben geht nicht wenns noch vernünftig funktionieren soll.



 

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